Die 1911 gegründete Hamburger Hochbahn AG (HHA) betreibt seit 1912 die Hamburger U-Bahn und übernahm zudem 1918 den Straßenbahnbetrieb „Straßen-Eisenbahn-Gesellschaft in Hamburg“ (SEG). Im Jahre 1923 wurde die „Hamburg-Altonaer Zentralbahn“ (HAC), vom Volksmund Chinesenbahn genannt übernommen und ein Jahr später auch die „Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt – Volksdorf – Wohldorf“ (EKV). Neben den beiden schienengebundenen Nahverkehrsmitteln U-Bahn und Straßenbahn verkehrten bei der HHA in den 50er Jahren auch Oberleitungsomnibusse und noch heute ist sie der größte Omnibusbetreiber in der Freien und Hansestadt Hamburg. Zum Konzern gehören auch die beliebten Alster“dampfer“ (ATG) und die Hafenfähren (HADAG).
Hier auf dieser Website wollen wir uns speziell mit den Schienenfahrzeugen der HHA beschäftigen. Der Wagenpark der „Hochbahn“, wie das Unternehmen und auch die U-Bahn von den Hamburgern allgemein genannt wird, war früher sehr vielfältig und ist auch noch heute einzigartig. Viele U-Bahnen und Straßenbahnen wurden in der eigenen Waggonfabrik Falkenried gefertigt und auch der restliche Wagenpark war „nie von der Stange“. Viele der Fahrzeuge wurden mehrfach umgebaut bzw. modernisiert und man ließ keine Gelegenheit aus, den Wagenpark entsprechend neu zu numerieren. Auch die Alsterschiffe, O-Busse und Omnibusse haben wir nun aufgenommen.
Seit Einstellung der Straßenbahn im Jahre 1978 gibt es im schienengebundenen Wagenpark der HHA naturgemäß nur noch bei der U-Bahn Veränderungen.